Liebe Leserinnen und Leser,
Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen, miteinander ins Gespräch kommen und unsere Stadt und unser Land gemeinsam gestalten.
Gerade mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl morgen wird das besonders deutlich. Kommunale Politik ist die Ebene, auf der politische Entscheidungen unmittelbar spürbar werden: auf unseren Straßen, in unseren Vereinen, bei der Feuerwehr, in unseren Krankenhäusern, in der Innenstadt, bei Unternehmen und Einrichtungen vor Ort.
Deshalb ist es mir wichtig, nicht nur im Niedersächsischen Landtag Politik zu machen, sondern auch eine starke Stimme im Rat der Stadt Wolfsburg zu sein und dort zuzuhören, wo die Themen entstehen – direkt bei Ihnen vor Ort.
In den vergangenen Wochen haben mich wieder viele sehr unterschiedliche Termine durch Wolfsburg und Niedersachsen geführt: von Infrastruktur und Wirtschaft über Ehrenamt und Sicherheit bis hin zu Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Innovation. So unterschiedlich diese Themen auf den ersten Blick sind, haben sie eines gemeinsam: Sie zeigen, wie viel in unserer Region bewegt wird und wo wir als Politik gute Rahmenbedingungen schaffen müssen.
Deshalb meine Bitte: Nutzen Sie Ihre Stimme bei der Kommunalwahl und entscheiden Sie mit, wie sich Wolfsburg in den kommenden Jahren entwickelt.
Herzliche Grüße
Cindy Lutz, MdL
Ihre Landtagsabgeordnete für Wolfsburg
Unterwegs im Wahlkreis
A39: Jetzt muss es vorangehen

Der Lückenschluss der A39 ist für mich weit mehr als ein Infrastrukturprojekt auf dem Papier. Es geht um die Menschen in unserer Region, die jeden Tag zur Arbeit pendeln, um unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten und darum, dass Wolfsburg auch in Zukunft ein starker und gut erreichbarer Wirtschaftsstandort bleibt.
Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Juli ist ein wichtiger Schritt getan. Jetzt muss es darum gehen, die nächsten Voraussetzungen zu schaffen, damit aus jahrelangen Planungen endlich Realität wird.
Umso wichtiger war der Besuch von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger in Wolfsburg, bei dem ich gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Dennis Weilmann die Gelegenheit hatte, über die Zukunft unseres Wirtschafts- und Mobilitätsstandortes zu sprechen. Natürlich war dabei auch die A39 ein zentrales Thema.
Für mich ist klar: Jetzt ist auch die niedersächsische Landesregierung gefordert. Sie muss sich eindeutig zum Lückenschluss der A39 bekennen und gegenüber dem Bund deutlich machen, welche Bedeutung dieses Projekt für Wolfsburg und unsere gesamte Region hat. Denn nur mit einer klaren Positionierung können wir auch erwarten, dass der Bund die notwendigen finanziellen Mittel für dieses wichtige Infrastrukturprojekt bereitstellt.
Dazu gehört aber auch, dass sich die Landesregierung mit ihrem grünen Koalitionspartner endlich auf einen gemeinsamen Kurs verständigt. Bei einem für unsere Region so wichtigen Projekt darf es nicht immer wieder unterschiedliche Signale geben.
Die Menschen und Unternehmen in unserer Region brauchen Verlässlichkeit und eine leistungsfähige Infrastruktur. Die A39 schafft bessere Verbindungen, erleichtert vielen Pendlerinnen und Pendlern den täglichen Weg und stärkt unseren Wirtschaftsstandort.
Deshalb werde ich mich weiter mit Nachdruck dafür einsetzen, dass es bei der A39 endlich vorangeht. Wolfsburg und unsere Region haben lange genug gewartet.
Gründerinnen: Mut zur eigenen Idee

Im August war ich bei „Frauensache: Stil im Wandel“ in der Schlossremise Wolfsburg zu Gast. Die Veranstaltung von Naira Franke-Sargsyan hat Mode, Handwerk und regionale Traditionen mit modernen Ideen verbunden.
Mit Naira habe ich an diesem Abend eine beeindruckende Gründerin kennengelernt. Für einen intensiveren Austausch blieb leider nicht die Zeit – den holen wir auf jeden Fall nach.
Das Thema Gründung liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Mut, Ausdauer und Überzeugung es braucht, aus einer Idee etwas Eigenes aufzubauen.
Auch als Abgeordnete richtet sich mein Blick nicht nur auf Gesetze und politische Rahmenbedingungen. Mir ist der direkte Kontakt zu den Menschen wichtig, die Ideen haben, unternehmerische Verantwortung übernehmen und unseren Wirtschaftsstandort Wolfsburg mitgestalten.
Gründerinnen und Gründer brauchen gute Rahmenbedingungen, verlässliche Ansprechpartner und starke Netzwerke. Dafür setze ich mich auch politisch ein.
Kaufhof: Einfach mal machen!

Bei unserem letzten MIT-Stammtisch im Alt Berlin im Kaufhof ging es unter anderem um die Entwicklung unserer Innenstadt. Dabei fällt die neue farbenfrohe Gestaltung des Bodens sofort ins Auge: Rund 330 Quadratmeter und zwölf Farben geben dem Kaufhof ein neues Gesicht.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – aber mir gefällt vor allem der Ansatz dahinter: nicht immer nur diskutieren, sondern auch einfach mal machen, ausprobieren und neue Impulse setzen.
Unsere Innenstadt braucht Bewegung und Ideen. Entscheidend ist, dass Menschen gerne in die Stadt kommen, dort Zeit verbringen, einkaufen, essen gehen und sich begegnen. Davon profitieren die Menschen genauso wie unsere Händler, Gastronomen und Dienstleister.
Natürlich löst ein neuer Boden nicht alle Herausforderungen unserer Innenstadt. Aber auch solche Maßnahmen können einen Unterschied machen und zeigen, dass Veränderung möglich ist.
Für eine lebendige Innenstadt brauchen wir ein attraktives Umfeld und gleichzeitig gute Bedingungen für diejenigen, die dort jeden Tag ihre Geschäfte führen, Arbeitsplätze schaffen und mit ihren Angeboten für Leben sorgen.
Deshalb: gute Ideen ausprobieren, Erfahrungen sammeln und daraus die nächsten Schritte entwickeln. Nicht alles muss von Anfang an perfekt sein – wichtig ist, dass wir vorankommen.
75 Jahre VW-Bad: Wolfsburger Stadtgeschichte

75 Jahre VW-Bad – das sind 75 Jahre Schwimmen, Sport, Sommer und viele persönliche Erinnerungen. Generationen von Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern haben hier schwimmen gelernt, ihre Freizeit verbracht, Sport gemacht oder einfach einen schönen Sommertag genossen.
Für mich persönlich ist das VW-Bad mit vielen Erinnerungen verbunden. Ich habe hier selbst viel Zeit verbracht – und auch heute zieht es mich noch regelmäßig hierher. Vielleicht weiß ich gerade deshalb, wie viel solche Orte für eine Stadt und die Menschen, die hier leben, bedeuten.
Das VW-Bad ist längst mehr als ein Freibad. Es ist ein Stück Wolfsburg und steht für Sport, Gemeinschaft und Lebensqualität.
Als Mitglied im Sportausschuss trage ich politische Verantwortung dafür, dass wir diese wichtige Infrastruktur erhalten und die richtigen Entscheidungen für ihre Zukunft treffen. Für mich bedeutet das, mich klar für unsere Schwimmbäder und gute Bedingungen für den Schwimmsport einzusetzen.
Dabei geht es nicht allein um Gebäude, Wasserflächen oder Betriebskosten. Es geht darum, dass Kinder bei uns schwimmen lernen, Vereine gute Bedingungen für ihre Arbeit haben und Familien Orte für Sport und Freizeit finden.
Wir müssen verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgehen. Gleichzeitig dürfen wir den Wert unserer Bäder für die Menschen in unserer Stadt nicht allein auf Zahlen reduzieren.
75 Jahre VW-Bad sind deshalb nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Auftrag, diesen besonderen Ort für kommende Generationen zu erhalten.
Hospiz: Ehrenamt verlässlich unterstützen

Auf Initiative von Tom Hennies, Kandidat für den Wolfsburger Stadtrat, war ich erneut zum Gespräch im Hospiz Wolfsburg.
Die Hospizarbeit ist eine besondere und unverzichtbare Aufgabe. Sie lebt in hohem Maße von Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft und viel persönliche Zuwendung ehrenamtlich einbringen.
Anerkennung allein reicht nicht. Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen und Einrichtungen wie unser Hospiz brauchen eine verlässliche Finanzierung. Hier sehe ich auch das Land in der Verantwortung und setze mich dafür ein, dass diese wichtige Arbeit die Unterstützung erhält, die sie verdient.
Ohne Ehrenamt fehlt unserer Stadtgesellschaft ein entscheidendes Fundament.
20 Jahre WEB: damit Wolfsburg funktioniert

Die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe haben in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und war gerne bei diesem besonderen Jubiläum dabei.
Die WEB gehören zu der Infrastruktur, die wir im Alltag kaum wahrnehmen, solange alles funktioniert. Dahinter stehen rund 1.430 Kilometer Kanalnetz, zahlreiche technische Anlagen und vor allem Menschen, die jeden Tag Verantwortung für unsere Daseinsvorsorge übernehmen.
Besonders wichtig ist mir auch der Blick nach vorn. Das Land Niedersachsen unterstützt den Ausbau des Klärwerks Wolfsburg-Stahlberg mit 5 Millionen Euro. Mit einer vierten Reinigungsstufe sollen künftig auch Arzneimittelreste und andere Spurenstoffe gezielt aus dem Abwasser entfernt werden.
Genau solche Investitionen brauchen wir. Eine moderne Infrastruktur schützt unsere Umwelt und unsere Ressourcen und stellt unsere Stadt gleichzeitig gut für die Zukunft auf.
Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WEB, die mit ihrer täglichen Arbeit dafür sorgen, dass ein wichtiger Teil unseres Lebens ganz selbstverständlich funktioniert.
Schützenfeste: Gemeinschaft die verbindet

In den letzten Monaten war ich wieder auf vielen Schützenfesten in Wolfsburg unterwegs. Für mich gehören diese Termine jedes Jahr fest dazu. Nicht nur wegen der Tradition, sondern vor allem wegen der Menschen, die dahinterstehen.
Unsere Schützenvereine bringen Menschen zusammen, übernehmen Verantwortung und leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag für unsere Stadt und unsere Ortsteile.
Als Abgeordnete sehe ich es als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass dieses Engagement auch politisch die nötige Unterstützung bekommt. Ehrenamt braucht nicht nur Dank und Anerkennung, sondern gute Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und verlässliche Förderung. Genau dafür setze ich mich auf Landesebene ein.
Die Gespräche auf unseren Schützenfesten sind für mich deshalb mehr als schöne Begegnungen. Ich erfahre direkt, was die Vereine beschäftigt und wo Politik konkret unterstützen muss.
Tradition lebt von den Menschen, die sie mit Zeit, Engagement und neuen Ideen weitertragen. Ihnen gelten mein Dank und meine politische Unterstützung.
Polizei: Eine Schicht ganz nah dran

Ich weiß, dass unsere Polizistinnen und Polizisten jeden Tag viel leisten. Aber eine Schicht selbst zu begleiten und den Dienstalltag unmittelbar mitzuerleben, hat mir noch einmal eine ganz andere Sicht darauf gegeben. Ich war wirklich beeindruckt, wie schnell Situationen eingeschätzt, Entscheidungen getroffen und Verantwortung übernommen werden müssen.
Als Landtagsabgeordnete ist mir dieser direkte Einblick wichtig. Denn im Landtag entscheiden wir über Personal, Ausstattung und die Rahmenbedingungen für unsere Polizei. Dafür muss ich wissen, wie die Realität vor Ort aussieht und was unsere Einsatzkräfte tatsächlich brauchen.
Für mich ist klar: Wer Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger gewährleisten soll, braucht ausreichend Personal, eine gute Ausstattung und die notwendige Rückendeckung der Politik.
Mein großer Respekt gilt allen Polizistinnen und Polizisten, die jeden Tag für unsere Sicherheit im Einsatz sind.
Unterwegs in Niedersachsen
Landesmuseen: Geschichte bewahren, Demokratie stärken
Beim Parlamentarischen Abend der niedersächsischen Landesmuseen wurde wieder einmal deutlich, welche wichtige Aufgabe unsere Museen übernehmen.
Sie bewahren unsere Geschichte, vermitteln Wissen und schaffen Orte, an denen Menschen sich mit Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten immer härter geführt werden, ist diese Arbeit wichtig.
Für mich gehört deshalb auch zur politischen Verantwortung, unsere Museen als Orte der Bildung und Begegnung zu stärken und ihre Arbeit zu unterstützen.
Denn wer unsere Geschichte kennt und unterschiedliche Perspektiven versteht, kann unsere Gesellschaft und unsere Demokratie aktiv mitgestalten.
Autonomes fahren: Bereit für den nächsten Schritt

Gemeinsam mit meinem Kollegen Alexander Jordan, MdB, war ich bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Mecha haben wir uns angesehen, wie weit das autonome Fahren inzwischen tatsächlich ist.
Besonders beeindruckend war für mich der ID. Buzz AD. Das Fahrzeug fährt vollautonom auf Level 4 und wird bereits in Hannover in der Vorserie produziert. Der nächste Schritt ist die Serienproduktion.
Genau hier ist Politik gefragt. Die Technologie ist vorhanden, die Produktion steht bereit und damit auch eine große Chance für unseren Automobilstandort Niedersachsen. Jetzt brauchen wir die notwendigen Zulassungen und verlässliche Rahmenbedingungen, damit aus einzelnen Modellregionen und Projekten ein echter Regelbetrieb wird.
Gemeinsam mit Alexander Jordan bin ich deshalb auch mit dem Bund im Austausch. Unser Ziel ist klar: Wir müssen den Weg für diese Technologie frei machen, damit Entwicklung und Wertschöpfung auch bei uns stattfinden.
Beim autonomen Fahren geht es längst nicht mehr nur um Zukunftsvisionen. Es geht darum, ob wir die Chancen, die bereits vor uns stehen, auch nutzen.
Luftfahrt-Bundesamt: Neue Spitze, neue Impulse

Im August wurde Alexander Schott als neuer Präsident des Luftfahrt-Bundesamtes offiziell in sein Amt eingeführt. Seit dem 1. August steht er an der Spitze der Bundesoberbehörde mit Sitz in Braunschweig.
Das LBA ist eine zentrale Institution für die Sicherheit und Weiterentwicklung des deutschen Luftverkehrs. Für unsere Region ist es ein starkes Signal, eine Bundesbehörde mit großer Bedeutung für Sicherheit, Digitalisierung und Innovation direkt vor Ort zu haben.
Besonders spannend finde ich dabei die Verbindung von Forschung, Innovation und Luftfahrt. Als wissenschaftspolitische Sprecherin meiner Fraktion nutze ich den Austausch mit dem LBA deshalb immer wieder gern, um auch über neue Technologien, Digitalisierung und Forschungsfragen ins Gespräch zu kommen.
Mit Alexander Schott übernimmt zudem jemand die Leitung, der selbst viel Erfahrung in diesen Themen mitbringt: Zuletzt verantwortete er im Bundesverteidigungsministerium den Bereich Forschung und Innovation sowie Cyber- und KI-Konzeptionen.
Ich freue mich auf den weiteren Austausch und die Zusammenarbeit in unserer Region.
INTERSCHUTZ: Sicherheit braucht starke Strukturen

Im Juni war ich gemeinsam mit meinen Landtagskollegen aus dem Innenausschuss auf der INTERSCHUTZ in Hannover, der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit.
Besonders beeindruckend ist dort die Verbindung aus modernster Technik und Menschen, die bereit sind, im Ernstfall Verantwortung zu übernehmen.
Ob Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz oder andere Blaulichtorganisationen: Sicherheit funktioniert nur, wenn Menschen, Technik und Strukturen zusammenspielen.
Gerade angesichts neuer Herausforderungen wie Extremwetterereignissen und anderer Krisenlagen müssen wir unseren Bevölkerungsschutz weiter stärken.
Die INTERSCHUTZ hat eindrucksvoll gezeigt, welche Lösungen bereits heute verfügbar sind und welche Bedeutung Innovation für die Sicherheit von morgen hat.
Jade Hochschule: Wissenschaft braucht Verlässlichkeit

Wie stellen wir unsere Hochschulen so auf, dass sie auch morgen noch Talente gewinnen, Innovationen vorantreiben und Fachkräfte für unsere Wirtschaft ausbilden können?
Darüber habe ich mich mit dem Präsidium der Jade Hochschule ausgetauscht. Als wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist mir der direkte Dialog mit unseren Hochschulen besonders wichtig. Denn gute Wissenschaftspolitik entsteht nicht allein am Schreibtisch in Hannover, sondern im Austausch mit denen, die Forschung und Lehre jeden Tag gestalten.
Hochschulen sind weit mehr als Bildungsorte: Sie sind Innovationsmotoren, Arbeitgeber, Partner unserer Unternehmen und entscheidend für die Fachkräftesicherung in Niedersachsen.
Dabei brauchen sie vor allem eines: Verlässlichkeit. Verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und genügend Freiräume, um sich weiterzuentwickeln und neue Ideen umzusetzen.
Deshalb höre ich genau hin, wo Unterstützung gebraucht wird – und nehme diese Themen mit in meine Arbeit im Landtag.
Denn wenn wir Niedersachsen als Wissenschafts- und Innovationsstandort stärken wollen, müssen wir diejenigen stärken, die jeden Tag daran arbeiten.
UMG Göttingen: Forschung trifft Versorgung

Eine leistungsfähige medizinische Versorgung braucht moderne Hochschulmedizin, starke kommunale Kliniken und eine enge Verbindung von Forschung und Praxis.
Im vergangenen Monat war ich deshalb zu Gast an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und habe mich mit dem Präsidenten über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft der medizinischen Versorgung und Forschung in Niedersachsen ausgetauscht.
Als wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion begleite ich die Entwicklung unserer Universitätsmedizinstandorte und insbesondere auch den Neubau der UMG eng. Ein Vorhaben dieser Größenordnung braucht klare Entscheidungen, Planungssicherheit und einen verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Besonders wichtig war mir auch der Blick nach Wolfsburg: Die Zusammenarbeit zwischen der UMG und dem Klinikum Wolfsburg verbindet universitäre Medizin und Forschung mit der Versorgung vor Ort. Solche Partnerschaften sind ein wichtiger Baustein, um medizinische Qualität weiterzuentwickeln und Wissen schneller in die Praxis zu bringen.
Für mich gehören Wissenschaftspolitik und die konkrete Versorgung der Menschen zusammen. Deshalb werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, die Zusammenarbeit zwischen unseren Hochschulmedizinstandorten und den Kliniken vor Ort zu stärken – und dabei die Interessen Wolfsburgs in Hannover fest im Blick behalten.
Für starke Forschung. Für eine moderne Medizin. Und für eine verlässliche Gesundheitsversorgung in Wolfsburg und Niedersachsen.
Neues aus dem Landtag
Oberstufenreform: Wahlfreiheit braucht faire Chancen
Die geplante Reform der gymnasialen Oberstufe sorgt derzeit für Diskussionen im Land. Aus meiner Sicht darf eine größere Wahlfreiheit nicht dazu führen, dass verbindliche Bildungsinhalte verloren gehen oder Schülerinnen und Schüler je nach Schulstandort unterschiedliche Möglichkeiten haben.
Besonders wichtig sind uns als CDU-Fraktion der Erhalt der zweiten und dritten Fremdsprache, eine verbindliche politische Bildung und die Möglichkeit, selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen. Gerade in Zeiten von Desinformation und Künstlicher Intelligenz brauchen junge Menschen die Fähigkeit, Informationen kritisch zu hinterfragen, politische Zusammenhänge zu verstehen und eigenständig zu arbeiten.
Die anstehende Anhörung in einem der nächsten Kultusausschüsse bietet die Möglichkeit, den Entwurf zu verbessern.
Entscheidend ist für mich: Gute Bildung darf nicht davon abhängen, ob Schülerinnen und Schüler an einem großen Gymnasium in der Stadt oder an einer kleineren Schule im ländlichen Raum lernen.
Schulstart: Unsere Schulen brauchen Verlässlichkeit

Zum neuen Schuljahr zeigt sich: Niedersachsens Schulen stehen weiterhin vor großen Herausforderungen. Auch in Wolfsburg brauchen unsere Schulen ausreichend Lehrkräfte, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen, damit Unterricht und individuelle Förderung funktionieren können.
Besonders wichtig sind mir dabei frühe Sprachförderung, konsequente Gewaltprävention und eine sinnvolle Digitalisierung. Denn gute Bildung ist die Grundlage für faire Chancen – und zugleich entscheidend für die Fachkräfte, die Wolfsburg und Niedersachsen morgen brauchen.
Die Landesregierung darf die Probleme nicht nur benennen, sondern muss konkrete Lösungen liefern. Unsere Schulen brauchen Verlässlichkeit statt jedes Jahr neue Ankündigungen.
Soziale Medien: Kinder besser schützen

Soziale Medien gehören zum Alltag unserer Kinder und Jugendlichen. Auch an unseren Wolfsburger Schulen erleben wir die Folgen. Cybermobbing, Gewaltvideos, problematische Inhalte und ständige Erreichbarkeit machen nicht vor dem Schultor halt.
Wir haben als CDU-Landtagsfraktion konkrete Initiativen in den Landtag eingebracht. Wir fordern unter anderem ein verbindliches Medienkompetenzcurriculum, klare Konzepte für die Mediennutzung an Schulen und mehr Unterstützung bei Prävention und Beratung. Auch die Aus- und Weiterbildung unserer Lehrkräfte und die Zusammenarbeit mit den Eltern gehören für uns dazu.
Gleichzeitig müssen die Plattformbetreiber stärker in die Verantwortung. Wir brauchen wirksame Alterskontrollen und ein konsequentes Vorgehen gegen Cybermobbing, Hass, Gewalt und rechtswidrige Inhalte.
Als Wolfsburger Abgeordnete ist für mich entscheidend, was davon bei unseren Kindern, Familien und Schulen vor Ort ankommt. Unsere Schulen dürfen mit diesen Herausforderungen nicht allein bleiben. Das Land muss klare Rahmenbedingungen schaffen und die notwendige Unterstützung bereitstellen.
Denn Medienkompetenz und der Schutz unserer Kinder im digitalen Raum gehören heute ganz selbstverständlich zu guter Bildung.
Landeshaushalt: Kommunen brauchen Handlungsspielraum

Mit dem geplanten Doppelhaushalt 2027/28 von Rot-Grün bleibt aus unserer Sicht eine zentrale Frage unbeantwortet: Wie sollen unsere Kommunen ihre Aufgaben bewältigen, wenn ihre finanziellen Spielräume immer kleiner werden?
Das betrifft auch Wolfsburg. Städte und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen – von Schulen und Kitas über Infrastruktur bis hin zur Digitalisierung. Gleichzeitig werden die kommunalen Haushalte zunehmend belastet.
Wir brauchen deshalb einen stärkeren und verlässlicheren Kommunalen Finanzausgleich und weniger komplizierte Förderprogramme.
Wer vor Ort gestalten will, braucht dafür auch die finanziellen Möglichkeiten. Gerade mit Blick auf die Kommunalwahl wird deutlich: Gute Politik beginnt vor Ort – und dafür müssen unsere Kommunen handlungsfähig bleiben.
Hospitation: Politik hautnah erleben

Immer wieder begleiten mich Hospitantinnen und Hospitanten für einige Zeit in meinem politischen Alltag. Das finde ich wichtig, denn Politik erlebt man noch einmal ganz anders, wenn man selbst dabei ist.
Ob Termine in Wolfsburg, Gespräche mit Unternehmen und Vereinen oder die Arbeit im Niedersächsischen Landtag: Die Einblicke sind vielfältig und kein Tag sieht genauso aus wie der andere.
Gleichzeitig freue ich mich über die Fragen, Ideen und manchmal auch ganz neuen Blickwinkel, die meine Hospitantinnen und Hospitanten mitbringen.
Wer also Lust hat, Politik nicht nur von außen zu beobachten, sondern meinen Arbeitsalltag einmal direkt mitzuerleben: Ich freue mich immer über Bewerbungen und interessierte Menschen, die mich eine Zeit lang begleiten wollen – am besten per E-Mail an team@cindy-lutz.de.
Eine Freistellung von der Schule kann dabei unbürokratisch beantragt werden und für Auslagen gibt es eine Kostenerstattung.
Soziale Medien: Demokratie braucht Verantwortung
Soziale Medien gehören längst zum Alltag, auch bei uns in Wolfsburg. Sie informieren, verbinden Menschen und ermöglichen politische Beteiligung. Gleichzeitig können Desinformation, Hassrede und manipulative Algorithmen unsere Debatten beeinflussen.
Gerade mit Blick auf die Kommunalwahl ist deshalb Medienkompetenz ein wichtiger Teil demokratischer Bildung. Es reicht nicht, nur über Altersgrenzen zu diskutieren. Wir brauchen klare Regeln für Plattformbetreiber, mehr Transparenz und zugleich gute Aufklärung für Kinder, Jugendliche und Familien.
Eine starke Demokratie braucht mündige Nutzerinnen und Nutzer, online wie offline.
Medienkompetenz: Schulen dürfen nicht allein gelassen werden
Cybermobbing, Gewaltvideos und die permanente Erreichbarkeit über soziale Medien gehören längst zum Alltag vieler Schülerinnen und Schüler. Auch in Wolfsburg wird deshalb intensiv daran gearbeitet, Kinder und Jugendliche für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. So hat die Stadt in diesem Jahr im Planetarium einen Praxisdialog zur Medienkompetenz an Grundschulen veranstaltet.
Diese Angebote sind wichtig – sie dürfen aber nicht allein von einzelnen Schulen und Kommunen getragen werden. Wir brauchen landesweit verbindliche Konzepte für Medienkompetenz, Prävention und den Umgang mit Cybermobbing sowie eine entsprechende Vorbereitung von Lehrkräften.
Kinder und Jugendliche sollen digitale Medien sicher und selbstbestimmt nutzen können. Dafür braucht es klare Regeln, gute Prävention und Unterstützung für Schulen und Eltern.